Praxis für Seele und Bewusstsein
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Odins Runenlied
Ich weiß, dass ich neun eisige Nächte lang an einem windkalten Baum hing.
Vom Speer verwundet, Wodan geweiht
ich mir selbst geweiht.
Ich hing an dem mächtigen Baum,
der den Menschen verbirgt
Wo der Mensch aus seinen Wurzeln wuchs.
Sie boten mir weder Brot noch Wein
So beugte ich mich suchend nieder.
Ich erkannte die Runen;
weinend griff ich nach ihnen.
Bis ich vom Baume herabgesunken bin.
Nun begann ich zu wachsen,
weise zu werden,
zu wachsen und mich wohl zu fühlen.
Aus dem Wort wuchs Wort um Wort
Und Taten formten sich zu Taten mit Taten.
Nun kenne ich die Lieder
wie kein Weiser weiß
Und keiner von den Menschenkindern.
Und sollten diese Lieder, o Menschenkind, für dich für schier endlose Zeit
unerlernbar sein;
Ergreife sie, wenn du sie in die Hände bekommst, benutze sie,
wenn du von ihnen hörst.
Sei gegrüßt, wenn du sie bewahrst!

Wir arbeiten hier mit den ursprünglichen 18 heiligen Futhork-Runen. Sie waren ein System von Mantra-Lauten in Verbindung mit Symbolen. Sie dienten heutigen Erkenntnissen nach ursprünglich allein heiligen Zwecken – und nicht als Schriftsprache.
 
Adaptiert durch andere Kulturen änderte sich die Anzahl der ursprünglichen Runen und ihre Verwendung, so dass es heute Systeme mit bis zu 30 Runen gibt und ihre Anwendung auch durch die Überfremdung mit anderen religiösen Systemen nur noch ein Nachhall ihrer eigentlichen Tiefe und Kraft ist.
Dazu kommt, dass die alten Runenmeister durch Veränderung der Runensysteme versuchten, das alte Wissen zu schützen vor weiterem Missbrauch durch die Kirche. Denn die 18 heiligen Futhork-Runen sind ein uraltes Einweihungssystem in die kosmischen Schöpferkräfte. Sie können uns Zugang zu sonst unzugänglichen transzendenten Energien ermöglichen.
Runen lassen sich nicht zufriedenstellend im Rahmen eines der bestehenden esoterischen oder metaphysischen Systeme erklären. Sie stammen aus tieferen Ebenen menschlicher Erfahrung. Sie können aber auf Ebenen erfahren werden, die einer logischen und verbalen Beschreibung nicht zugänglich sind.

"Runa" bedeutet in der alten germanischen Sprache "murmeln" und auch „Geheimnis“: ein geheimnisvolles Raunen, der heilige Klang der Schöpfung.
In lockerer Folge werden wir an mehreren voneinander unabhängig zu buchenden Tagen jeweils 2 der 18 heiligen Runen des Futhark mit mantras, mudras und Körperhaltungen schamanisch-yogisch erkunden.
Wir verbinden uns mit unseren Wurzeln und können so das ABC der Seele auf eine andere Weise erforschen und Impulse für den All-Tag erhalten. Altes Wissen wird in uns aktiviert und kann sich zeitgemäß ausdrücken - wir kommen unserer eigenen inneren Heimat näher auf eine urtümliche Weise.
Anschließend an eine Haltung können wir beginnen, ein eigenes Runenset zu erschaffen. Wir können die gerade erforschte Rune auf ein kleines Holzplättchen aufmalen, einritzen …, sie in Bernstein, Bergkristall oder Amethyst ritzen oder was auch immer uns im Vorfeld als für uns stimmig auftaucht.

Für mittags sollte ihr euch ein leichtes Essen mitbringen (Salat, Suppe, Brot), zwischendurch stehen kleine Snacks bereit (Obst, Gebäck, Nüsse). Für Tee und Kaffee ist gesorgt.

Bitte mitbringen:
·      Rassel
·      Dicke Socken
·      Wasserflasche
·      Schreibzeug
·      Mittagessen
·      Material für Runenset

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